Der erste Beitrag

Hervorgehoben

Da wir selber gerne in Bautagebüchern stöbern, war für uns schnell klar, dass wir auch einen Baublog erstellen werden, wenn es bei unserem Vorhaben soweit ist.

Es ist unser erster online Blog, deswegen spielen wir mit Themen, Layouts, und so weiter fröhlich herum.

Wir versuchen in den kommenden Tagen alles zu aktualisieren und einen Zeitstrahl zu erstellen, an dem unser langer Weg, von meinem Liebsten auch „Ewigkeitsbaustelle“ genannt, sichtbar wird.

Alle Bilder sind privat und gehören uns, eine Verbreitung ohne unser Einverständnis wird ausdrücklich untersagt. Damit wir online besser gefunden werden, haben wir uns einer Bautagebuch-Sammlung angeschlossen. Auf dieser Seite habe ich schon viel gestöbert und viele gute Ratschläge gefunden: „http://www.bautagebuch-sammlung.de“

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Der Innenausbau – unsere Eigenleistungen

Unsere Eigenleistungen sind sehr umfassend, da Marcel den Großteil unserer Möbel selber baut.

Der Innenausbau vom Haus hat mit dem Schleifen und Spachteln der Innenwände begonnen, nachdem der Innenputz bereit dafür war. In den Vorgesprächen mit unserem Verkäufer war beim Innenputz mehrfach von Q3 die Rede. In der BLB steht Q2, also ist es das auch geworden. Da wir eh schleifen und tapezieren wollten, war es nicht so schlimm, jedoch ein wenig ärgerlich. Wenn wir die gespachteten Wände lediglich hätten streichen wollen, wäre es sehr ärgerlich gewesen, da es doch einige Macken und Ausbesserungen gab.

Wir haben unseren „Maschinenpark“ inzwischen um einiges erweitert. Begonnen hat es mit einer Schleifmaschine und einer großen Standleuchte. Marcel hat bei den Badezimmerwänden begonnen während ich die Fenster und Böden geputzt habe. Ich wurde von seinem Husten unterbrochen und ging nach ihm schauen. Er stand in einer riesen Schleifstaubwolke und wir haben beschlossen, einen Staubsauger für die Baustelle zu kaufen. Also ab in den Baumarkt, zurück und weiter ging’s. Inzwischen haben wir bis auf den HTR alle Zimmer geschliffen, gespachtelt, tapeziert und die Decken abgehangen. Aber der Reihe nach :).

Zu dem großen „Giraffenhalsschleifer“ gesellte sich bald noch ein kleiner Winkelschleifer dazu. Natürlich auch Handschleifer. Wenn man selber schleift kann ich jedem nur ordentliche Atemschutzmasken empfehlen. Der feine Staub hängt wirklich überall. Bäh. Unsere Autos sahen in der Phase wirklich dreckig aus, trotz Wechselsachen und abklopfen. Die Decke im Erdgeschoss hat Marcel mit Hilfe von Freunden abgehangen. Über der geplanten Kochinsel entstand eine Abhängung für die zukünftige Dunstabzugshaube. Marcel plant und baut die Küche selbst. Unsere Elektrogeräte kaufen wir über Küchen Aktuell. Letztes Jahr waren wir auf einer Fachmesse in Köln und haben uns schon für viele Geräte entschieden. Da es nun ein Weilchen her ist, sind die Geräte zum Glück preislich erschwinglicher geworden. Im Wohnzimmer hat Marcel die Decke etwas anders abgehangen. Ihr seht es ja in den Fotos. Während er die Decke abgehangen hat, musste gleichzeitig die Stromkabel für die LED Spots geplant und Leitungen mit eingezogen werden. Die Unterverteilung dafür haben die Elektriker in die Verkastung für die Abzugshaube gelegt. So kommt Marcel notfalls noch daran. Da im Wohnzimmer eine Star Wars® Ecke in einer beleuchteten Vitrine entstehen soll, hat er die Beleuchtung dafür auch von Vornherein in eine Revisionsklappe mit in die Decke eingebaut.

Im Badezimmer hat er die Vorwandverkleidung an der T-Wand für das Waschbecken komplett selbst gebaut. Eigentlich wollten wir das über MHM über den Trockenbauer bauen lassen. Marcel hatte seinen Wunsch erst mehrfach beschrieben, später dann gezeichnet und an MHM geschickt. Auf ausdrücklichen Wunsch von MHM hat er sie dann schließlich doch selbst gebaut. Es sei nicht möglich, sie so zu bauen, dass sämtliche Wünsche genau ausgeführt werden könnten. Dafür wurde uns der vorher angesetzte Betrag der Mehrkostenaufstellung wieder gutgeschrieben. Jetzt, nachdem die Installationen fast abgeschlossen sind, muss er auch noch die Armaturen und den Waschtisch komplett selbst anschließen. Angeblich sei es mit dem Eigenbau nun auch Eigenleistung von uns. Auf meine Frage, wo das in den Unterlagen ersichtlich wird, da ich es in unseren Unterlagen nicht finde, wurde nicht eingegangen. Die Installateure würden freundlicherweise noch die Wandanschlüsse befestigen, der Rest würde dann uns obliegen. Ich habe mich sehr darüber aufgeregt und werde noch eine Gutschrift für die neu dazugewonnene Eigenleistung fordern. Das wurde schließlich anders vereinbart.

Die Trockenbauer haben die Decken im Obergeschoss abgehangen. Wir haben die Elektrokabel für die Beleuchtung gekauft, Marcel hat Pläne erstellt, wo die Leitungen bitte liegen sollen und wo wir Deckenspots planen und die Trockenbauer haben netterweise die Leitungen da eingezogen, wo wir sie haben wollten. Die Spachtel- und Schleifarbeiten im Nachgang waren wieder Eigenleistung. Über die Qualität der Verarbeitung der Trockenbauplatten im Gästebad war ich arg erschrocken. Marcel hat mich beruhigt, er würde das schon alles ausgebessert bekommen. Nachdem wir endlich mit all dem spachteln und schleifen fertig waren, ging es gleich weiter mit der Tapete. Wir haben uns für Malervlies entschieden. Raufasertapete ist nicht so Marcels ;), außerdem ist Malervlies recht gut zu verarbeiten. Auch für Tapezierneulinge :D. Der Kleister wird erst an die vom Staub befreite Fläche angebracht und dann die Tapete angelegt und glatt gestrichen. Nachdem der Fliesenleger viel Wasser ins Haus gebracht hat und wir mit dem ganzen Tapetenkleister steigt die Luftfeuchtigkeit wieder an. Dadurch lüften wir wieder mehrfach täglich. Leider konnte Marcel noch nicht alles tapezieren, da wir noch auf die abschließenden Arbeiten der Elektriker warten müssen. Wir hoffen, dass sie diese Woche fertig werden, so dass wir den nächsten Punkt für uns abhaken können.

Die nächsten Eigenleistungen sind dann Malern, die Verlegung der Oberböden, Anbringen der LED Spots, Bau und Montage der Innentüren, Bau und Montage der Küche und diverser anderer Möbel. Von der Außengestaltung ganz zu schweigen.

Wir verbringen wirklich viel Zeit auf der Baustelle, um unseren Alltag herum. Vor und nach der Arbeit, die Wochenenden und Urlaubstage. Trotz allem, was wir bereits geschafft haben, liegt noch sehr viel Arbeit vor uns. Unser Parkett haben wir bei Holzland Friedrichs bestellt, den Teppichboden noch nicht. Wir werden mal bei Vorwerk schauen.

Auch zu den Eigenleistungen von den Bauherren gehört das ständige Aufsammeln von allerlei Müll und Metall auf dem Gelände. Bedenkt man, dass wir mit unseren privaten Autos auf unser Grundstück fahren, möchte ich keinen dieser Nägel im Reifen haben. Oder dass ein Kind unsere Freunde damit „spielt“. Es sind einige spitze, scharfe, rostige Gegenstände dabei und ich weiß nicht, wieviel Zeit ich schon mit Aufsammeln und Entsorgen verbracht habe. Trotzdem findet man immer wieder Nägel…

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Die Entstehung unser Vorwand und der Waschtisch:

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der Waschtisch – das erste Möbelstück fürs Haus 🙂

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Bilder der Deckenabhängung:

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vorher

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nachher – ständig putzt man irgendetwas

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Sanitärinstallationen

Heute ging es mit unseren Sanitärinstallationen weiter. Die Firma Breman aus Krefeld war wieder bei uns und hat mit der Montage der bereits gelieferten Sanitärobjekte begonnen. Es fehlt noch der Anschluss der Erdwärmeleitungen an die Heizungsanlage, der Wasseranschluss für die Waschmaschine im HTR, der Anschluss des Hausanschlusses, Halterung des Duschkopfes bei der Badewanne (erfolgt später nach Rücksprache mit uns) und die Installation der Armatur und der Anschluss des Aufsatzwaschbeckens im Badezimmer. Das sei Eigenleistung des Bauherren. Wir haben aber den Bau der Vorwand, des Spiegelschranks und der Konstruktion des Waschtisches als Eigenleistungen angegeben. Die Garantie des Gewerks Sanitär möchten wir ja schließlich nicht verlieren. Unser Bauleiter wurde informiert und um Montage gebeten.

Wie ihr auf den Bildern erkennen könnt, sind die Toiletten aufgehangen, das Gästewaschbecken, die Duscharmaturen und die Badewannenarmaturen. Unsere Sanitärobjekte wurden bereits am 22.05. von der Firma Haman geliefert und die Badewanne an Ort und Stelle platziert. Unserem Fliesenleger fiel auf, dass die Beschichtung der Badewanne einen Defekt hatte. Unser Bauleiter wurde sofort informiert und die Badewanne ausgetauscht. Die Badewanne haben wir im Haus zum ersten Mal gesehen. Bei der Bemusterung war die „neue Auflage“ der Badewanne nicht als Ausstellungsstück zu sehen, aber unser Berater hatte versichert, dass sie sehr gut zum Rest passen würde. Da seine Beratung sehr gut war und er unseren Geschmack kannte, vertrauten wir ihm in der Hinsicht und wurden nicht enttäuscht. In den Unterlagen stand immer, dass die Badewanne nicht auf dem Estrich steht, sondern auf den Bodenaufbau gesetzt wird, jedoch kam sie mir arg tief vor, als ich es das erste Mal sah. In meiner Vorstellung konnte man gut auf dem Rand sitzen. Das ist jetzt immer noch ein wenig tief. Aber zum Baden von Kindern, Hunden, Legosteinen, was auch immer, ist sie dafür von der Höhe gut geeignet ;).

Sobald die Armaturen und die Sanitärobjekte im Haus waren, haben wir uns immer wieder an ihrem Anblick erfreut. Vor allem, da sie uns immer noch so gut wie bei der Bemusterung gefielen :D. Ein Glück ;). Von unserer Regendusche habe ich leider kein gutes Bild machen können. Aber sie sieht klasse aus :D.

Im Standart enthalten ist das Waschbecken im Gästebad, der Siphon, die Armatur und die Badewanne. Unsere Sonderwünsche sind die Toiletten, Armaturen für das Hauptbad, die Regendusche mit Unterputzverteilung, das Aufsatzwaschbecken, die Toiletten-Drückerarmarturen, die bodentiefe Dusche und der geflieste Ablauf. Dabei ist zu bedenken, dass unser Haus mit der Ausstattung aus der alten Hausserie ist und ich nicht weiß, welche Ausstattung nun im Standart enthalten ist. Wir haben das Haus, wie bereits geschrieben primär nach dem Bad und der Küche geplant, daher haben wir uns im Bereich Sanitär im Rahmen des Budgets „ausgetobt“.

Die Maße von der Aufhängung des Waschbeckens im Gästebad waren leider nicht richtig gesetzt, bevor der Trockenbauer mit seiner Arbeit fertig war, so dass sie nachträglich korrigiert wurden. Die Ausführung seht ihr in den Bildern unten. Da Marcel die Vorwand im Badezimmer und den Waschtisch selbst gebaut hat (siehe Innenausbau) hat er sich vorher vergewissert, dass die Maße der Aufhängung und der Anschlüsse alle stimmen. Wir sind davon ausgegangen, dass es vor dem Trockenbau im Gästebad auch stimmt.

Unser Handtuchheizkörper hat leider eine Delle und an einer Stelle eine fehlerhafte Beschichtung. Wir sind uns nicht sicher, ob der Heizstab wirklich der richtige ist. Unser Bauleiter ist informiert.

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unsere Fliesen und Sanitärobjekte in Nachbars Garten 😉

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die erste Badewanne, hier könnt ihr den Höhe mit dem Fußbodenaufbau sehen

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ein paar Dinge ausgepackt, oben links liegen die Zuluftelemente

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die Anpassung der Aufhängung durch das Gewerk Sanitär… der Trockenbauer hat leider die Ausschnitte für Siphon und Eckventile zu groß gemacht, das Ergebnis seht ihr unten

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Marcel hat sich beim tapezieren an die Ausschnitte vom Trockenbauer orientiert, leider zu groß, die Rosette passt nicht

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unser Gästebad 🙂 auf die Ablageflächen kommt noch ein Holzbelag.  

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die Toilette im Hauptbad

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unser Waschtisch mit Waschbecken – leider noch nicht fertig

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unsere Badewanne – wir möchten möglichst wenig Wandfliesen

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der Handtuchheizkörper – leider mit Delle

 

Lüften, lüften, lüften – unsere Bautrocknung

Nach dem Einbau der Fenster beginnt die Lüftungssaison. Da die erste Lattung der Decke im Obergeschoss angebracht wurde und eine Folie das Haus vom Dachboden trennt und abdichtet, muss gelüftet werden. Anfangs mussten wir lediglich das Wasser, was sich an den Dichtungen der Fenster sammelt, wegwischen. Richtig lustig wurde es nach dem Innenputz, der Montage und Inbetriebnahme der Heizung und der Verlegung des Estrichs. Bei jedem Betreten des Hauses beschlägt die Brille, es ist heiß und feucht und es tropft von der Decke.

Eigentlich wollte ich das Kapitel der Bautrocknung mit dem Estrich zusammen schreiben, aber da unser Estrichleger Eindruck hinterlassen hat, bekommt der Estrich ein eigenes Kapitel.

Als wir nach der Estrichverlegung wieder ins Haus durften, haben wir, entsprechend der Reinigungsanleitung von Weru, alle Fenster, die Rahmen und die Fensterbänke  gereinigt. Es hat sich durch die Arbeiten einiges an Staub und Dreck angesammelt und wir hatten nicht vor, durch das Abwischen der Fenster diese zu beschädigen. Unser Bauleiter hat uns bei mehreren Terminen auf die Wichtigkeit des richtigen Lüftens hingewiesen, wir haben das Procedere sogar in schriftlicher Ausführung bekommen. Unsere Tropfsteinhöhle müssen wir mindestens 3 Mal täglich lüften und das Wasser herausbekommen. Dementsprechend oft haben wir die Fenster, Rahmen, Fensterbänke,… mit trockenen Tüchern abgewischt und diese draußen ausgewrungen. Wie unser Bauleiter sagt, jeder Tropfen Wasser, den wir herausbekommen, ist gut. Glücklicherweise wohnen wir nicht weit weg von unserer Baustelle, so dass wir eigentlich bis zu 3-6 Mal täglich lüften und Wasser rausbringen.

Wir haben von MHM eine Firma genannt bekommen, die Bautrockner vermietet, aber ich hatte ein besseres Gefühl, eine Wuppertaler Firma damit zu beauftragen. Nach ein wenig googeln und telefonieren, war recht schnell klar, dass wir die Firma GROBA damit beauftragen werden. Ich war schon kurz davor, eigene Bautrockner zu kaufen, um sie nach dem Bau wieder zu verkaufen, aber so hat man keinen Fachmann bei Rückfragen zur Hand und die CM Messung für die Prüfung der Trockenheit des Estrichs können wir nicht selber machen. So können wir uns darauf verlassen, das zu bekommen, was wir brauchen. Nach telefonischer Beratung mit der Chefin der Firma haben wir uns dazu entschieden, einen Ventilator und zwei Bautrockner zu leihen. Da das Lager in der Nähe der Arbeitsstätte von Marcel ist, hat er die Geräte selber abgeholt und aufgestellt. Eine Lieferung wäre möglich gewesen. Im Laufe der Zeit arbeiteten die Geräte fleißig, wir haben sie ein paar Mal umgestellt und nach ca. einer Woche kam der Chef der Firma und hat geschaut, ob wir auch alles richtig machen ;). Die Bautrockner haben ordentlich Feuchtigkeit gezogen und wir haben mehrmals pro Tag die Eimer entleert. An den permanenten Krach im Haus gewöhnt man sich. Dank unserer Freunde haben wir am Haus ausrangierte Gartenmöbel stehen, so dass wir die Zeit vom Lüften draußen in der Sonne verbringen konnten. Unser Bauleiter hat  zwei Uhren mit Feuchtigkeits- und Temperaturmessung im EG und OG verteilt, so dass wir immer die Feuchtigkeit im Auge haben.

Als unsere Vaillant Heizung ihr Trocknungsprogramm gestartet hat, hatten wir nach der Tropfsteinhöhle unsere eigene Privatsauna. Wir hatten zuweilen knapp unter 40°C im Haus und waren froh, als die Heizung nach Plan wieder herunter gefahren ist. Für die ersten Eigenleistungen im Haus hatten wir immer Wechselwäsche dabei, da wir uns brav an das Lüftungskonzept gehalten haben und so immer nur kurz die Fenster komplett geöffnet haben und ansonsten in unserer Wärmekammer die ersten Wände geschliffen, geputzt und Schritt für die Schritt die Decke im Erdgeschoss abgehangen haben.

Insgesamt trocknet unser Haus gut und wir haben knapp 3 Wochen die Heizgeräte geliehen und dann wieder bei GROBA abgegeben. Es wurde sich an alle mündlichen Absprachen gehalten, sämtliche Kontakte waren angenehm, kompetent und wir hatten stets ein gutes Gefühl. Wir können die Firma wirklich empfehlen.

Nach der intensiven Trocknungsphase haben wir ein großes Lob von unserem Bauleiter bekommen 😀

Unser Fliesenleger hat, bevor er die Bodenfliesen verlegt hat, eine CM Messung durchgeführt, die wir in schriftlicher Ausführung bekommen werden. Da ich vor Ort war, weiß ich unser Ergebnis bei 0,42 bei 100g „Material“ liegt.

Durch die Trocknung haben sie die ersten Risse gebildet, die vom Verputzer ausgebessert wurden. Wir haben auch einen großen Setzriss, der an Außen- und Innenwand im Wohnzimmer hochzieht. Unser Bauleiter hat ihn sich zusammen mit einem Herrn vom TÜV angeschaut und die Risse sollten auch bereits ausgebessert und verputzt werden. Darauf warten wir noch.

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die nasse Decke

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so viel Wasser

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der feuchte Ringanker

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die Bauherrin im Wind des Ventilators… herllich 😉

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der Bauherr wischt die Fenster

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Der Estrich

Der Estrich wurde von der Firma KES Kappes Estrich verlegt. Da wir die Estrichdehnungsfugen jeweils Richtung Flur haben möchten, haben wir nach der Ausführungsplanung nochmal explizit darauf hingewiesen und unseren Ausführungsplaner gebeten, den Estrichleger auf diese Besonderheit hinzuweisen. Als Antwort kam, dass dies in den Plänen verzeichnet sei und der Estrichleger die Pläne lesen könne. Er sei ja nicht unerfahren. Wie bereits geschrieben, wurde der geplante „Estrichtag“ um einen Tag verschoben. Den Folgetag habe ich dann wartend am Grundstück verbracht. Mehrere Anrufe bei der Firma wurden nicht beantwortet. Immerhin konnte ich beim Warten in der Sonne sitzen, den mitgebrachten Kaffee trinken und so meinen Urlaubstag vertun. Auch von MHM konnte niemand unseren Estrichleger erreichen um zu fragen, warum sie noch nicht da sind. Mittags habe ich, zusammen mit der Vertretung unseres Bauleiters beschlossen, dass nun niemand mehr für den Estrich vorbeikommen wird und ich nach Hause fahren kann. Ich hatte bezüglich der Bautrocknung noch einige Fragen, die ich gerne beantwortet haben wollte, deshalb mein Warten.

Nach dem Wochenende kamen die Estrichleger dann. Ich fragte nach, ob sie noch Fragen zur Verlegung haben, meine Fragen bezüglich der Trocknung wurden beantwortet und da sich niemand Zeit nahm, mit mir in Ruhe die Dinge zu besprechen, sondern alles zwischen Tür und Angel von statten ging, bin ich wieder gefahren.

Nach der Verlegung durften wir den Boden erstmal nicht betreten, also blieb die Türe zu und wir konnten durchs Fenster schauen. Die drei Tage ohne lüften lüften lüften, waren angenehm stressarm und wir hatten tatsächlich Feierabende nach der Arbeit ;).

Nachdem wir wieder ins Haus durften, viel uns auf, dass die o.g. Dehnungsfugen bis auf die im Gästebad, von sämtlichen Türen nicht richtig waren. Das war sehr ärgerlich. Wir haben unserer Bauleiter sofort Bescheid gegeben. Der Estrichleger sollte zur Ausbesserung nachträglich die richtigen Fugen einfräsen und die falschen verharzen. Für unserer Baustelle haben wir diverse Dinge neu gekauft. Unter anderem 2 Handkehrer-Sets. Eins für den Dreck am Boden und eins für die Schiene der Hebe-Schiebetüranlage zum auskehren. Damit das Set für die Hebe-Schiebetüranlage nicht aus Versehen von Freunden gebraucht wird, habe ich es in der Verpackung des Trockensaugers unter diverse Filtern gelegt. Der bereits gebrauchte Handkehrer für den groben Schmutz lag bei unseren anderen Materialien offen herum. Nachdem der Estrich geschliffen wurde, sah Marcel, dass zum Aufkehren des feinen Staubs unser neuer Handkehrer benutzt wurde. Die Gummilippe ist verkratzt und nicht mehr glatt und die Borsten verdreckt und stehen zu allen Seiten ab.

Das Ausbessern der Fugen und das Verharzen erfolgte erst nach einigen Wochen. Wir haben auf die Baustelle einen extra Besen zum Aufkehren vom feinen Schleifstaub. Diesen hat jemand von der Estrichfirma zum Verharzen genutzt. Dadurch sind die feinen Borsten mit Harz verklebt und er ist durch das Harz unbrauchbar geworden. Zur Krönung wurde er neben die Haustür gestellt und als ich ihn wegstellen wollte, klebten die Borsten am Boden fest. Beim Anheben sind Borsten abgerissen, die dann am Boden festklebten. Auf der Brüstung oben kleben auch diverse Harzreste.

Wir haben nichts dagegen, dass unser Werkzeug von den Handwerken mitbenutzt wird, aber dann macht man die Dinge danach sauber und verdreckt und beschädigt sie nicht extra. Da die bodentiefen Fenster nicht angeklebt wurden, haben wir Estrichspritzer auf beiden Glasseiten der Schiebetüranlage und wir hatten welche beim festen Element des Kinderzimmerfensters. Da das wegen eines Spannungsrisses getauscht wurde, haben wir wenigstens „nur“ noch unten Estrich auf den Scheiben. Als ob das nicht genug gewesen wäre, haben wir im Estrich mehrere Ansammlungen von Plastikteilen (von der Fußbodenheizung), Styroporhaufen, eine eingearbeitete Zigarette und Gras/Stroh im Zementestrich gefunden. Die Zigarette kam zum Vorschein, als wir nach dem Schleifen den Boden gereinigt haben. Glücklicherweise habe ich sie aus dem Estrich herausbekommen. Nach dem Bodenaufbau und der Verlegung der Schlaufen der Fußbodenheizung habe ich im HTR eine Zigarette gefunden, mich zwar geärgert, aber gedacht, dass sie evtl. an einem Schuh haftend hereingebracht wurde. Aber nun frage ich mich, wieviele Zigaretten noch in unserem Estrich liegen. Das ist kein schönes Gefühl und auch keine hochwertige Arbeit.

Vor der Hebe-Schiebetüranlage haben wir eine Dehnungsfuge im Estrich. An der Türe entlang haben wir deutliche Höhenunterschiede, und der Estrich verläuft sehr uneben. Bis zum 22.6. hat der Estrichleger Zeit, den Boden nachzubessern. Wir sind gespannt und werden berichten.

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frischer Estrich – Blick durch die Schiebetür

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links der Zementestrich im Badezimmer und der unterschiedliche Putz

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Faser, Gras, was auch immer im Zementestrich

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durch die eingegossene Dehnungsfuge und die blauen Randstreifen sah man die Mängel nicht

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leider sagte niemand, wann wir die Randstreifen entfernen können, durch die Feuchtigkeit hat sich an manchen Stellen Rost gebildet.

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die Nachbesserung

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die Estrichspritzer an den Glasscheiben

 

Die Erdwärmebohrung

Die Erdwärmebohrung musste im Vorfeld leider ein paar Mal verschoben werden. Die Grippewelle und technische Probleme waren die Gründe. Einmal begonnen lief es bei uns glücklicherweise reibungslos. Am ersten Tag der Bohrung war es kalt, aber die Sonne schien und heißer Kaffee war im Korb. Die beiden Herren des Bohrtrupps waren sehr freundlich, haben meine Fragen geduldig beantwortet und mir immer wieder die Bohrtiefe genannt.

Vor der Bohrung hatten wir das Problem, dass wir die Bohrpunkte auf Kampfmittelfreiheit untersuchen lassen musste. Das ganze Procedere könnt ihr unter dem Beitrag „Sondierung für die Kampfmittelfreiheit“ gerne nachlesen. Auch wenn ihr nicht davon ausgeht, in einem gefährdeten Gebiet zu wohnen, bedenkt eine Überprüfung, Sondierung und evtl. Kosten bei eurer Planung. Bei dem kleinsten Verdacht wird sonst nämlich nicht gebohrt, verständlicherweise 😉 . Außerdem brauchten wir eine generelle Genehmigung der Unteren Wasserbehörde  für die Bohrung. Dank Ehlen mussten wir den Antrag nur noch unterschreiben und die Genehmigung hinterher zurückschicken. Denkt dran, jede Genehmigung (der Stadt Wuppertal) kostet und es summiert sich schnell ein ordentliches Sümmchen.

Durch dieses Prozedere im Vorfeld und die normale Kommunikation zur Auftragsfindung haben wir seit Monaten sehr regen Kontakt zur Firma Ehlen. Alle Mitarbeiter, und ich habe mit vielen geschrieben und telefoniert, waren jederzeit freundlich und hilfsbereit. Sie waren bei Fragen und Problemen immer erreichbar und haben gemeinsam mit uns nach guten Lösungen gesucht! Mögliche Mehrkosten waren von Anfang an transparent und mündlichen Absprachen wurden eingehalten.

Zurück zur der Bohrung. Mit einem der Chefs hatte ich kurz vor der Bohrung einen Ortstermin auf der Baustelle. Wir besprachen viel, legten fest, wo was stehen wird, wo überschüssiges Bohrwasser auf dem Grundstück notfalls abgeleitet werden könnte, welche Mehrkosten entstehen könnten, den späteren Anschluss, … . Unter anderem gab Herr Ehlen zu Bedenken, dass das Baugerüst für die Bohrung an der geplanten Bohrstelle und dem Ausweichpunkt weichen muss, da es sonst zu nah wäre und die Maschine keinen Platz hat. Da die ursprünglichen Bohrpunkte von dem Ausführungsplaner verlegt wurden („das muss so sein“) und MHM so entschieden hat, dass die von Ehlen festgelegten Punkte nicht genutzt werden, haben wir unseren Bauleiter verständigt und um die Veranlassung gebeten. Das wir mögliche Mehrkosten  nicht bezahlen werden und die Erdwärmebohrung nicht unendlich heraus gezögert haben wollen, stellten wir klar. Unser Bauleiter hielt Rücksprache mit Ehlen und das Gerüst wurde komplett abgebaut. Falls ihr euch gewundert habt, warum es auf den aktuellen Bildern fehlt :).

Die Maschine war ausgefahren höher als unser Haus, machte großen Krach und die geförderte Erde bildete einen ordentlichen Schlammmatsch. Wie Schlick am Meer 😉 Die Bohrkrone bohrte sich ins Erdreich und die Rohre die ihr auf den Bildern rechts an dem Gerät sehen könnt, wurden peu à peu mit einem Gewinde verbunden und zur Stabilisierung und Rohr für die Leitungen in die Erde gebohrt. An der Trommel waren die Leitungen aufgerollt, die dann mit Hilfe eines Gewichts in die Erde gelassen wurden. Leider musste ich bei ca. 63m Tiefe zur Arbeit und konnte den Rest nicht weiter verfolgen.

Glücklicherweise haben wir an dem Hauptbohrpunkt die geforderte Tiefe erreichen können, so dass wir endlich mal keine Mehrkosten hatten. Juhuuu 😀

Am Folgetag wurde bei uns alles abgebaut, das Loch mit Sand verfüllt und beim Nachbarn für deren Bohrung aufgebaut.

Wenn ihr euch für Erdwärme interessiert oder auch damit euer Häuschen warm halten möchtet, denkt an mögliche Fördermöglichkeiten. Von der BAFA, eurem örtlichen Versorger oder der Bezirksregierung. Wichtig sind die evtl. Vorlaufzeiten, da der Antrag genehmigt sein muss, bevor ihr beginnt. Leider konnten wir deshalb eine Förderung der Bezirksregierung Arnsberg nicht in Anspruch nehmen. Die Bohrung und alles was damit zusammenhängt hätte sich sonst um mindestens 3-4 Monate verzögert. Durch die BAFA Förderung der Heizungsanlage und die weitere Verzögerung des Baus ist das für uns unmöglich geworden.

Neben den Bildern gibt es diesmal auch Videos 🙂

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Das Gewicht für die Leitungen

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fertige Leitungen im Schnee

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so schaut es aktuell aus

 

Ab auf die Insel

Bei einem Gewinnspiel der Westdeutschen Zeitung habe ich, Dank meiner Mutter, eine Übernachtung auf Sylt gewonnen. 4 wunderbare Nächte im Landhaus Severin*s in Morsum auf Sylt. Da wir bedingt durch das Bauen letztes Jahr nicht im Urlaub waren und wir nicht davon ausgegangen sind, in nächster Zeit wegfahren zu können, war die Überraschung umso schöner! Wir möchten den erholsamen und tollen Kurzurlaub ein wenig mit euch teilen. Und noch einmal Danke sagen. Das ganze Team vom Severin*s war freundlich, zuvorkommend und hat unseren Kurzurlaub zu einer ganz besonderen Erinnerung gemacht! Ich war das erste Mal auf Sylt und die Insel hat mir sehr gut gefallen. Die Nordsee im Winter ist wunderschön und die Insel war nicht überfüllt. Wir sind über Karneval hoch in den Norden und über Rømø mit der Syltfähre hin und zurück. Glücklicherweise haben wir von einem Spezialpreis wegen der Jahreszeit profitiert. Das Hotel liegt am Morsumer Kliff an einem Naturschutzgebiet. Es war nach der zweijährigen Fachweiterbildung und dem Baustress eine Wohltat und gelungene Auszeit. Wir können das Landhaus Severin*s wärmstens Empfehlen, auch „nur“ zum frühstücken oder speisen. 😀

Und nein, das ist nicht gesponsert, sondern kommt von Herzen.  Hoffentlich gefallen euch die Bilder und verschaffen euch auch eine kleine Pause vom Alltag.

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Update :)

Hallöchen 🙂 Die letzten Wochen hatten wir sehr viel um die Ohren, beim Haus geht es zum Glück trotz der Wetterkapriolen gut voran und das ganz normale Leben möchte natürlich auch gelebt werden. Wir kommen endlich dazu, das Bautagebuch langsam auf den aktuellen Stand zu bringen und Bilder hochzuladen. Die neuen Beiträge werden, wie bereits zuvor, das Datum der Baumaßnahme bekommen und nicht, wann es geschrieben wurde. So ist es einfacher zeitlich einzuordnen.

Wir freuen uns, wenn ihr uns auf unserem Weg weiter begleitet 🙂